Mittwoch, 2. November 2016

Heute gibt es eine weitere Geschichte. Es war eine Schreibauftrag von der Schule aus. Wir sollten zu Stichworten eine Geschichte selbst schreiben sollen. (meine waren: Ein Unfall mit Folgen, frisch Verheiratetes Paar und Schlafsaal. Ja ich weiß da hätte man weiß Gott was schreiben können :'D) Ich hoffe euch gefällt die kurze Story.

Sie waren gerade an ihrem Hotel angekommen, um ihr schon gebuchtes Zimmer in Augenschein zu nehmen. Jedoch sah das Haus garnicht nach einladender Urlaubsatmosphäre aus. Die beiden gingen ins Haus, um sich zu erkundigen, ob sie hier richtig waren. Als er die Tür öffnete, stockten die beiden. Sie sahen einen großen, verstaubten Raum. Darin standen Betten an den Wänden, Bett an Bett, soweit das Auge reichte. "Schatz, ich glaube wir haben uns in der Adresse geirrt.", sagte sie. Sie sah auf den Zettel und bestätigte ihre Aussage. Die beiden stiegen ins Auto und er gab die richtige Adresse ins Navi ein.
Sie fuhren los. Lange Zeit passierte nichts. An einer Kreuzung blieben sie stehen. Die Ampel sprang auf grün. Kurz nach dem sie losgefahren waren, krachte es und ein Auto war in die Beifahrersetie gefahren. Lange Sekunden vergangen, er sah nichts und sie bewegte sich nicht. Als er wieder zu sich kam und sich zu ihr umdrehte, wurde er panisch. Ein Krankenwagen nahm die beiden mit ins nächste Krankenhaus. Er war zum Glück nicht verletzt, jedoch lag sie blutüberströmt und reglos auf der Liege neben ihm. Die beiden kamen im Krankenhaus an und dann brach hektik aus. Er verlor sie aus den Augen, da die Ärzte schneller waren als er. Eine Schwester sagte ihm er solle morgen wieder kommen.
Mitten in der Nacht, in der er vor sorge nicht schlafen hatte können, kam der Anruf aus dem Krankenhaus. Er kam so schnell er konnte, jedoch war es schon zu spät. Die Trauer schnürte ihm die Kehle zu und Tränen rollten über seine Wangen. Als er sie so auf dem Bett liegen sah, sah er nur das wunderschöne Mädchen, dass er vor 5 Jahren kennengelernt hatte. Er sah sie lächelnd auf ihn zulaufend, als sie sich nach langer Zeit wieder in die Arme schließen konnten und er sah sie in dem wundervollen weißen Kleid das sie noch vor kurzem getragen hatte. Die einzelnen Tränen wurden immer größer, bis sie in kleinen Bächen seine Wangen hinunter liefen. Er küsste sie ein letztes mal und ging aus dem Zimmer. Immer noch in Gedanken vertieft spielte er an seinem Ring der seit kurzem seinen Finger zierte. Es war ein hübscher Silberring. In seinem Kopf hörte er die Worte des Pfarreres nachhallen: "Bis das der Tod euch scheide..."

Montag, 31. Oktober 2016

Dieses mal eine traurige Geschichte, aber ich hoffe sie gefällt euch trotzdem...

Mein Leben lag in Scherben vor mir. Es schien doch alles so Perfekt. Doch von Anfang an.
Das neue Schuljahr hatte begonnen und in unserer Klasse hatte sich auch einiges geändert. Sie wurde größer, da ein paar Jungs aus der Klasse über uns sitzen geblieben waren und einige neu in die Klasse gekommen. Sie waren alle wirklich nett und höflich. So kam es wie es kommen musste und ich verliebte mich in einen der Jungs. Er war ein gutes Stück größer als ich, gut gebaut und hatte schwarze, zerzauste Haare. Er hatte sich als Mike vorgestellt. Wir schrieben fast jeden Tag miteinander und ich spürte, dass ich mich immer mehr in ihn verliebte. Nach ungefähr einer Woche kamen wir dazu uns zu treffen und einen Film zu sehen. Ich war so glücklich an diesem Tag. Doch dann ging es abwärts. Am besagten Tag trafen wir uns, sahen einen Film und redeten. Alles war gut, soweit.
Jeden Nachmittag und jedes Wochenende wollte ich immer weniger nach Hause. Der einzige Lichtblick war der Chat mit ihm, jedoch schrieben wir nach diesem Tag immer weniger. Es zerrieß mich immer mehr. Nach weiteren schmerzhaften Wochen, in denen wir nicht mehr jeden Tag schrieben, hatte ich den Mut gefasst ihn nach einem weiteren Date zu fragen. Die Ferien nahten und ich dachte, ich würde keine Woche, geschweigedenn 3, überleben. Aber ihn zu fragen war ein großer Fehler. Ich tippte die Nachricht ein. Lange kam keine Antwort, er hatte meine Nachricht aber gelesen. 1 Stunde, 2 Stunden ... Die Zeit schien in Zeitlupe zu vergehen. Ich hatte eine Vorahnung, ein schlechtes Gefühl, da ich schonmal bei solchen Dingen lange hatte warten müssen.
Es war immer so...Mein letzter Freund hatte mit meinen Gefühlen gespiel und hatte sich eine Woche lang nicht gemeldet, bevor er mit mir Schluss gemacht hat. Seit ihm wollte ich immer gleich wissen was ich für meinen gegenüber bedeute. Er hatte mir die erste tiefe Wunde in meiner Seele zugefügt, welche einfach nicht heilen wollte. Ich wurde generell schon von vielen Jungen abserviert worden, sodass ich ziehmlich misstrauisch war, was sochle Sachen anging.
Als dann die Antwort von Mike kam, war es entgültig aus mit mir. Er hatte geschrieben, dass er keine Gefühle für mich hege und nichts mit mir anfangen wolle. Meine Gefühle starben innerhalb einer Sekunde aus und von da an fiel ich in ein tiefes, dunkles Loch. Ich begann jedem etwas vorzuspielen, meiner Mutter, meinen Freundinnen, jedem. Auf die Frage, ob es mir gut gehe, antwortete ich immer nur mit einem steifen Nicken. Niemand sollte wissen, wie ich mich wirklich fühlte. Es brachte mich um Mike jeden Tag zu sehen, immer wieder kamen die Gefühle hoch und zerbrachen mich noch ein Stück mehr. Ich fiel immer tiefer in das dunkle Loch aus Selbstzweifeln, Trauer, Trostlosigkeit und unmut weiter zu Leben. Doch niemand spürte es. Ich trug meine Maske aus falscher Fröhlichkeit bis zum letzten Augenblick meines Lebens.
Heute gibt es eine Geschichte passend zu Halloween. Ich werde auch heute und in den nächsten Tagen noch meine ganzen breits geschriebenen Geschichten veröffentlichen. Viel Spaß damit...



Sie sah nach draußen. Es goss wie aus Kübeln. Ausgerechnet heute, als sie Kirschen pflücken wollte. Ihre Freundinnen hatten sich mit ihr verabredet. Es war ein schöner Sommertag, bis vor einer viertel Stunde. Sie ging ins Bad und fing an sich die Haare zu bürsten. Er war doch so schön, dieser Tag. Sie ärgerte sich so über den Regen. Wieso muss immer so etwas passieren, wenn ich etwas vor habe? Ihr Vater kam zur Tür herein und fragte, ob sie ausgehe, doch sie verneinte. Ihr Vater fragte daraufhin, weshalb sie sich die Haare kämme. Einfach so, entgegnete sie.
Ein wenig später fing es auch noch an zu gewittern. Immer wenn ich etwas vorhabe. Immer. Wieso passiert das nur? Sie war außer sich vor Verzweiflung. Auf einmal klingelte das Telefon und sie hob ab. Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken als sie die schrecklich vertraute Stimme ihrer verstorbenen Mutter hörte. Sei nicht traurig, mein Kind, die Sonne kommt wieder. Deine Freundinnen laufen dir nicht weg. Kann das sein? Spricht wirklich gerade meine Mutter mit mir oder schlafe ich? Die Stimme fing wieder an zu sprechen und mir gefror das Blut in den Adern. Das konnte nicht sein.
Herzlich willkommen auf meinem Blog. Hier werde ich des öfteren mal Geschichten, die ich selbst geschrieben habe, veröffentlichen.